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Zusammengeglaubte Wissenschaft PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Gery Shu   
Wednesday, 5. July 2006

Wie man aus wissenschaftlich nicht beweisbaren Theorien Gesetze macht und dann Unliebsame damit bestraft...... völlig legal

DGE steht für Deutsche Gesellschaft für Ernährung und soll für uns eine Beruhigung sein, mit der man so ziemlich alles belegen oder widerlegen kann, ohne einen Beweis bringen zu müssen. Bei der DGE steht die Wissenschaft an 2. Stelle, direkt nach den Lobbyisten der Nahrungs- und Pharma-Industrie. Es wird geschätzt und vermutet auf Teufel komm raus.
Dies ist allerdings nicht nur eine reine deutsche Erfindung. Jedes größere Land mit eigener Lebensmittel- und oder Pharmaindustrie leistet sich einen solchen Club, um die eigenen Interessen auf eine elegante Art zu verteidigen. Weltweit führend sind natürlich die USA mit ihrer Food and Drug Association, der FDA. Viele kleinere Länder orientieren sich an der FDA, als Beweis ihrer eigenen Richtigkeit und Wichtigkeit.

Auffallend ist nur das man generell und in allen Clubs keinen Unterschied um Alter, Geschlecht oder Gewicht macht. Was für ein 12-jähriges 30kg leichtes Mädchen gut ist, stimmt auch für einen 80-jährigen mit 160kg.
Wie gesagt einen seriösen wissenschaftliche Hintergrund gibt es nicht! Aufgebaut auf eine lange historische Vergangenheit, hat man genug Erfahrung, die eigen Interessen durchzusetzen.
Im Mittelalter hatte man schon Menschen, die über andere legal urteilten, weil sie z.B. rote Haare hatten, an etwas anderes glaubten oder einfach anders waren als man wollte. Man konnte dann ganz legal im Sinne des Volkes - sprich des Gesetzes - Menschen verbrennen, foltern, vergewaltigen und vieles mehr. Der einzig große Unterschied von damals zu heute ist lediglich die Verkleidung und Farbe der Allwissenden. Damals hatte man schwarze Kutten an; heute trägt man weiße Kittel. Anstelle des Religionslogos (z.B. Kreuz o.a.) ist heute das Stethoskop getreten.

Ein schönes Beispiel ist das Zusammengeglaubte um das wichtige Sonnenvitamin D3.
Tatsächlich kann man mit der Empfehlungsmenge der DGE (40 I.E.) bei Kleinkindern gewisse Arten der Knochenverformung verhindern….aber dann hört es auch schon auf. Alle anderen gesundheitlichen Vorteile werden gewissenhaft übersehen, obwohl schon lange wissenschaftlich bewiesen. Hier einige wenige Fakten über die heilbringenden Wirkungen von Vitamin D3:
In zahllosen Studien wurde die therapeutische, heilende und vorbeugende Wirkung von Vitamin D3 bewiesen. Bei einer Vielzahl von schweren Krankheiten, wie TBC, Krebs, Herzerkrankungen, Demenz, Autoimmunerkrankungen, chronischen Schmerzen, Depressionen, Erkältungen sowie ein paar Dutzend weiterer, sind Assoziationen mit zu geringem Vitamin D3-Gehalt im Blut signifikant. Eine Supplementierung in hohen Dosen mit Vitamin D3 ergab in den meisten Fällen eine Linderung oder sogar totale Heilung der schweren Krankheiten. Eine erst kürzlich veröffentlichte Studie endete in einer 100%tigen !! Heilung aller TBC Patienten, welche nur mit 10.000 I.E. Vitamin D3 täglich versorgt wurden.
(Ref. Acta Med Indones, 2006 Jan-Mar 38(1):3-5, Vitamin D Newsletter vom 24.Feb. 2006.)

Wie erinnern uns aus der Geschichte: Der erste Arzt, welcher behauptet hat, dass man die damals absolut tödlich verlaufende Krankheit Skorbut mit Vitamin C gänzlich heilen und auch vorbeugen kann, wurde aus der etablierten Ärzteschaft ausgeschlossen. Er bekam Behandlungsverbot von seitens  des Staates und starb gauche und gebannt in Armut. Erst 40 Jahre (und 10.000e weitere Skorbut-Tote) später wurde er rehabilitiert und seine Erkenntnisse in den medizinischen Wissensfundus übernommen.

Linus Pauling erging es ein Jahrhundert später nicht viel besser, als er sich mit Vitamin C näher befasste und Revolutionierendes entdeckte. FDA, Mayo Institut, sowie die Mehrzahl der Ärzteschaft distanzierten sich deutlich, teilweise mit Beschimpfungen und Beleidigungen von ihm (er war ja nur ein Bio-Chemiker) und sollte bei seiner Domäne bleiben. Später wurden sie alle mit der wissenschaftlichen Wahrheit betraft und entschuldigten sich - teilweise sogar öffentlich - bei ihm.

Szenenwechsel… nicht Themenwechsel.

Stellen Sie sich einmal vor, eines der großen Pharmaunternehmen käme mit der Pressemitteilung heraus, dass sie eine Super-Pille entwickelt hätten, welche das Risiko eines Herzinfarktes, Krebs, Schlaganfall, Osteoporose, Allergien, M.S., Diabetes Mellitus, Arthritis und Autoimmunkrankheiten nahezu eliminieren könnte. Die Presse würde sich darauf stürzen, Talkshows würden darüber diskutieren und die Börse würde das Geschehen mit einem Kurssprung honorieren.
......Aber raten Sie mal...... dieses Wundermittel gibt es schon, leider nicht in einer patentfähigen Form.
Es ist nichts anderes, als das durch Sonnenlicht produzierte Vitamin D3 im Körper. Jeder Mensch, vom Kleinkind bis zum Greis, sollte täglich mindestens 1000 I.E. zu sich nehmen, um seinen Gesundheitszustand zu erhalten.

Über Jahrzehnte hinweg sind wir bewusst auf eine falsche Fährte gelockt worden. Durch taktische Manöver der Kosmetikindustrie, unterstützt durch den breiten Chor der Hautärzte, ist auf die Gefahr von Sonnenstrahlung aufgebaut worden. Hunderte von Millionen Euro wurden mit Sonnenschutzmitteln verdient. So dass selbst der Sonnenanbeter keinerlei Nutzen von den nützlichen Sonnenstrahlen hatte. Der therapeutische Nutzen der Sonne wurde total außer acht gelassen.
Milliarden von Euros und Dollars wurden umgesetzt, um den einzigen Schaden, der zuviel Sonnenlicht anrichten könnte, zu verringern: Nicht-Melanomen Hautkrebs. Schon 1941 in der ersten Ausgabe vom Journal OF CANCER schrieb man: "Den Preis, den wir für die Verringerung von Hautkrebs zahlen ist enorm hoch."

Bedingt durch weniger Sonneneinstrahlung und damit einhergehender geringerer Produktion von körpereigenem Vitamin D3 steigt die Anzahl der Brust-, Prostata-, Darm- und anderen Krebserkrankungen in einem unverantwortlich hohem Verhältnis.
Nicht-Melanomer Hautkrebs hat eine 98 %-ige Überlebensrate! Die anderen genannten Krebsarten liegen im einstelligen Bereich!

Haupt-Nutznießer dieser Taktik ist die Pharmaindustrie! Wen wundert's?
Speziell ältere Menschen und Frauen benötigen mehr Vitamin D3 (Osteoporoserisiko). Ein 70jähriger kann nur ein fünftel der Menge Vitamin D3 produzieren von einem 20jährigen, um das Kalzium aus der viel gepriesenen Milch herauszubekommen. Was die Milchindustrie schon als Marketinginstrument angenommen und die Milch schon mit Vitamin D3 angereichert hat und dementsprechend bewirbt.
Bemerkung: Jede Milch, die mit Vitamin D3 angereichert ist, ist pasteurisiert und ist ein totes Lebensmittel und damit ein nutzloses Nahrungsmittel für den menschlichen Körper. Künstliches Vitamin D3 hat so gut wie keinerlei Wirkung für den menschlichen Körper, da die Bioverfügbarkeit äußerst gering ist !

Nach dem CENTER FOR DISEASE CONTROL (USA) ist Vitamin D3-Mangel die Hauptursache für Knochenverkrümmung, Knochenerweichung, ein verspätetes Laufen lernen, Kleinwüchsigkeit, Rückratverkrümmung und verformte Arme und Beine. Vitamin D3-Vergiftungen sind in der Literatur und in der Ärzteschaft unbekannt. Die Liste der Vitamin D3-Erkrankungen nahezu endlos.
Wer möchte, kann sich von seinen Hausarzt auf den Vitamin D3 Gehalt im Blut testen lassen. Um einen Mangel erkennen zu können, wird 25-Hydroxy-Vitamin D3 (Calcediol) Pegel im Serum bestimmt. Der Wert sollte idealerweise zwischen 35,0 - 300,0 nmol/l betragen.
Am sichersten ist es, eine tägliche Supplementierung von 1000 I.E. selbst vorzunehmen. Achten Sie jedoch darauf, dass das Vitamin D es aus Lebertran hergestellt wurde. Andernfalls sparen sie sich das Geld und legen sich lieber 2 Stunden über die Woche verteilt in die Sonne und produzieren damit Ihr D3 selbst.
Sonne ist nicht gefährlich...... Sonnenbrand sollte man jedoch tunlichst vermeiden, weil dadurch wirklich Hautkrebs entstehen kann.

Produktionszahlen: Je Stunde Ganzkörpersonneneinstrahlung (also nicht liegend, sondern stehend sich bewegend) in den Breiten von Berlin oder Amsterdam, produziert ein hellhäutiger Mitteleuropäer ca. 750 I.E. Vitamin D3 ). Je dunkler der Teint ist, desto weniger produziert der Körper. Ein Schwarz-Afrikaner in den USA muss ca. 10 mal so lange in der Sonne sein; Schwarz-Afrikaner haben die höchsten Sterblichkeitsraten in den USA und Europa bei Brust- Darm- und Prostata-Krebs Listen an. Dafür so gut wie keine Melanome.

Quellen:
- “The UV Advantage” von Dr. Michael F. Holick Ph.D,M.D.,
- Journal of American Geriatrics Society, 50(2):282-289. Ultraviolet Radiation and Autoimmune Disease: Insights from Epidemiological Research Toxicology, 181-182: 71-78
- Ainsleigh H.F. (1993), Beneficial Effects of Sun Exposure on Cancer Mortality. Preventive Medicine, 22(1): 132- 140
- Thomasset M. (1994) Vitamin D and the Immune system. Pathologic-Biologic, Paris 42:163-175
- Apperly, F.L. (1941 !) The Relation of Solar Radiation to Cancer Mortality in North America. Cancer Research 1 :191-195
- Kraus, Buhring, Hopfenmüller, Holick and Sharma (1998) Ultraviolett B and Blood pressure . Lancet 352(9129): 709-710
- Zittermann, Schulze, Schleithoff, Tenderich, Berthold, Köfer, Stehle (2003), Low Vitamin D Status: A Contribution Factor in the Pathogenesis of Congestive Heart Failure? Journal of the American College of Cardiolegy, 41(1): 105-112
- Verhaar, Samson, Jansen, de Vreede, Manten, Duursma. (2000) Muscle Strenght, Functional Mobility and Vitamin D in older Women. Aging 12:455-460
- Chupuy M.C., Arlot M. (1992) Vitamin D and Calcium to Prevent Hip Fractures in Elderly Women. New England Journal of Medicine , 3276: 1627-1642

 
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