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Schlafdefizit macht Jugendliche zu Hypertonikern PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Redaktion   
Wednesday, 20. August 2008
Heranwachsende, die pro Nacht weniger als sechseinhalb Stunden schlafen, tragen ein 2,5-faches Hypertonie-Risiko. Sogar um den Faktor 3,5 steigt die Bluthochdruck-Rate im Falle von Schlafstörungen.
Zu diesem Ergebnis kommt die Studie eines Teams um Dr. Susan Redline von der Case Western Reserve University in Cleveland, Ohio. An der Untersuchung nahmen 123 Jungen und 115 Mädchen im Alter von 13 bis 16 Jahren teil, bei denen keine Schlaf- oder anderen gesundheitlichen Störungen bekannt waren.

Bei 14 Prozent der Teilnehmer wurden grenzwertige oder hypertone Bludruckwerte ermittelt. Bei 26 Prozent erbrachte die Untersuchung im Schlaflabor eine reduzierte Schlafqualität, während es 11 Prozent nicht einmal auf sechseinhalb Stunden Schlaf pro Nacht brachten. Bei zwei von drei "Kurzschläfern" war überdies die Schlafqualität beeinträchtigt.
Die systolischen Blutdurck-Werte der Jugendlichen mit gestörtem Schlaf - in Form von Einschlafproblemen oder verfrühtem Aufwachen - waren im Durchschnitt um 4 mmHg höher als bei gut Schlafenden.
Insgesamt stieg das Hypertonie-Risiko durch schlechte Schlafqualität um den Faktor 3,5. Schlafdefizit (regelmäßig weniger als sechseinhalb Stunden je Nacht) erhöht das Hypertonie-Risiko um den Faktor 2,5.
Möglicherweise müssten präventive Bemühungen in Zukunft nicht nur BMI und körperliche Aktivität, sondern auch den Schlaf einbeziehen, schlussfolgert Redline.
 
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