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Geschrieben von Redaktion
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Wednesday, 4. June 2008 |
Im vergangenen Jahr haben sich mehr Menschen über Behandlungsfehler beschwert als noch 2006. Nach Angaben der Bundesärztekammer vom Dienstag gingen bei den Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärztekammern 2007 insgesamt 10.432 Begutachtungsanträge von Patienten ein, was einem Zuwachs von 1,5 Prozent oder 152 Fälle gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die meisten Vorwürfe bezogen sich den Angaben nach auf die Durchführung von Operationen, am zweithäufigsten nannten die Patienten die Diagnostik mit bildgebenden Verfahren. Im Jahr 2007 schlossen die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen insgesamt über 7000 Begutachtungsverfahren ab. Bei mehr als 1700 dieser Sachentscheidungen wurde ein Behandlungsfehler oder Risikoaufklärungsmangel festgestellt, der ursächlich für einen Gesundheitsschaden war. Die seit 1975 bei den Ärztekammern eingerichteten Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen für Arzthaftungsstreitigkeiten bieten eine unabhängige Expertenbegutachtung und außergerichtliche Streitschlichtung bei Behandlungsfehlervorwürfen. |
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Geschrieben von Redaktion
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Wednesday, 4. June 2008 |
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Die Bürger in Ost- und Westdeutschland essen anders. Dies ergab eine neue Auswertung der Nationalen Verzehrsstudie (NVS). Sie macht Aussagen zum Ernährungsverhalten der Menschen verschiedener Schichten und zu regionalen Unterschieden. So unterscheiden sich die Essgewohnheiten in den neuen und alten Bundesländern unter anderem durch den Verbrauch an Streichfetten. Bei den Frauen ist Brandenburg mit 31 Gramm pro Tag Spitzenreiter, bei den Männern Mecklenburg-Vorpommern mit 52 Gramm täglich. Am sparsamsten gehen die Frauen aus Nordrhein-Westfalen mit den Streichfetten um (17 Gramm pro Tag). Männer essen nach den neuen Daten des Max Rubner-Instituts doppelt soviel Fleisch, Wurstwaren und Fleischerzeugnisse wie Frauen. Täglich essen sie 103 Gramm. Bei Frauen landen täglich nur 53 Gramm auf dem Teller. Zu Nahrungsergänzungsmitteln oder Lebensmitteln, die mit Nährstoffen angereicherten sind, greift fast ein Drittel der Befragten. Im Alter von 35 bis 50 Jahren werden am meisten dieser Supplemente eingenommen. "Die Nationale Verzehrsstudie liefert zum ersten Mal einen wissenschaftlich fundierten Hintergrund für die Planung von Ernährungsstrategien für die Bevölkerung in Deutschland", sagte Prof. Gerhard Rechkemmer, Präsident des Instituts. Für die NVS II wurden insgesamt fast 20.000 Menschen im ganzen Land intensiv befragt und größtenteils auch gewogen und gemessen. |
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Geschrieben von Redaktion
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Tuesday, 3. June 2008 |
Nach ersten Ergebnissen der Diogenes-Studie sollte die Antwort lauten: Erhöhen Sie den Proteinanteil ihrer Nahrung anstatt auf Lebensmittel mit einem niedrigen Glykämischen Index zu setzen. Vielen Erwachsenen und auch Kindern fällt es heute schwer ihr Gewicht im Normalbereich zu halten, das heißt, eine übermäßige Gewichtszunahme zu verhindern. Besonders nach Gewichtsreduktionsdiäten nehmen die meisten schnell wieder zu und bringen dann sogar mehr Pfunde auf die Waage als vorher. Dieser Effekt ist auch als Jojo-Effekt bekannt.
Im Rahmen der Diogenes-Interventionsstudie haben unter anderem Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) untersucht, welche Ernährungsfaktoren für eine Gewichtszunahme eine Rolle spielen. Ziel ist es, bestmögliche Ernährungsempfehlungen von den Studienergebnissen abzuleiten. Mehr als 90 Familien aus Deutschland und über 500 Familien aus sieben anderen Ländern nahmen an dieser bisher größten europäischen Interventionsstudie teil.
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