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Gesättigte Fettsäuren beeinträchtigen Prostata-Behandlung
Benutzer Bewertung: / 1
Geschrieben von Redaktion   
Thursday, 15. May 2008

Nach einer radikalen Prostatektomie wirkt sich der Verzehr von gesättigten Fettsäuren negativ auf den Krankheitsverlauf aus. Die PSA-Werte steigen bei einer solchen Ernährung häufiger und schneller wieder an.

Dr. Sara Strom und Kollegen von der University of Texas (USA) werteten die Daten von 390 Patienten aus, die sich einer radikalen Prostatektomie unterzogen hatten. Bereits ein Jahr vor der Diagnose des Prostatakarzinoms hatten die Studienteilnehmer in einem Fragebogen Auskunft über ihre Ernährungsgewohnheiten gegeben. Auch der BMI war erfasst worden.

Während des Follow-up-Zeitraums von durchschnittlich 97 Monaten stiegen bei 20 Prozent der Patienten die PSA-Werte trotz der Behandlung wieder an. Dabei waren Männer, die große Mengen an gesättigten Fettsäuren konsumierten, signifikant häufiger betroffen.

Auch die Zeit bis zum Anstieg der PSA-Werte war bei einer Ernährung mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren deutlich kürzer als bei denjenigen, die nur wenig davon verzehrten (26.6 Monate im Vergleich zu 44,7 Monaten).
Ernährungverhalten könnte Therapieerfolg beeinflussen

Auch das Körpergewicht machte sich hier bemerkbar: Männer, die übergewichtig waren und häufig gesättigte Fettsäuren zu sich nahmen, hatten bereits nach 19 Monaten wieder erhöhte PSA-Werte, während dies bei normalgewichtigen Patienten mit einer Ernährung, die arm an gesättigten Fettsäuren war, erst nach 46 Monaten der Fall war. Körperliche Aktivität wurde hingegen nicht in die Studie mit einbezogen.

Weitere Untersuchungen sollen die Rolle von Ernährung und Köpergewicht bei Prostatakrebs besser verstehen helfen, fordern die Autoren. Auf diese Weise könnten Therapie-Empfehlungen entwickelt werden, die mehr auf das Verhalten der Patienten zielen.

 
Anzahl der Fettzellen verringert sich nicht
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Geschrieben von Redaktion   
Monday, 5. May 2008
Die Fettzellen des Körpers werden nach und nach ersetzt, so dass ihre Anzahl immer gleich bleibt

Erwachsene schleppen ihr ganzes Leben lang die gleiche Anzahl an Fettzellen mit sich herum. Das hat eine Studie schwedischer Wissenschaftler gezeigt, die damit eine immer wieder geäußerte Vermutung bestätigen konnten. Festgelegt wird die persönliche Fettzellmenge demnach in der Kindheit, wobei der Aufbau der Zellen bei Übergewichtigen früher beginnt und schneller fortschreitet. Eine starre Masse, deren Bausteine einmal angelegt werden und dann unverändert bleiben, ist das Fettgewebe jedoch nicht: Etwa zehn Prozent der Fettzellen sterben jedes Jahr ab und werden durch neue ersetzt ­ egal, ob jemand schlank oder übergewichtig ist. Diese bisher unbekannte Neubildung zu blockieren, wäre möglicherweise ein attraktiver Ansatz gegen Übergewicht, schreiben die Forscher.
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Sportlerherzen pumpen anders
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Geschrieben von Redaktion   
Friday, 25. April 2008
Drei Monate Training verändern die Struktur und Funktion des Herzens grundlegend. Abhängig davon, ob ein Sportler Ausdauer-oder Kraftsport betreibt, entwickeln sich die Herzen zudem ganz unterschiedlich. Das ist das Ergebnis einer Studie an insgesamt 75 Harvard Sportstudenten, die jetzt im "Journal of Applied Physiology" veröffentlicht wurde. Forscher des Massachusetts General Hospital untersuchten dazu die Herzen von 40 Ruderern sowie 35 American-Football-Spielern. Während die Ruderer vor allem ihre Ausdauer trainierten, absolvierten die Football-Spieler ein intensives Krafttraining. Per Ultraschall verglichen die Forscher Struktur und Funktion der Herzen zu Beginn und am Ende der dreimonatigen Trainingssaison. Das Ergebnis: Bei den Ausdauersportlern hatten sich die linke und rechte Herzkammer erweitert, die so mehr Blut in die Lungen und die Aorta pumpen konnten. Die Herzen der Kraftsportler zeigten ein anderes Bild: Bei ihnen hatte sich der Herzmuskel verdickt, wodurch sich die Pumpleistung erhöht - ein Phänomen das sich auf die der linke Herzkammer beschränkte.
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