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Geschrieben von Redaktion
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Wednesday, 20. August 2008 |
Botenstoffe des Fettgewebes gefährden Gelenke.
Fettgewebe um die Gelenke kann die Entstehung und den Verlauf rheumatischer Erkrankungen begünstigen. Denn Fettzellen setzen Botenstoffe frei, so genannte Adipozytokine. Diese steuern entzündliche rheumatische Vorgänge und treiben den für Rheuma typischen Abbau der Gelenke voran. Das gilt für dicke und dünne Menschen gleichermaßen. Aktuelles Wissen über die Rolle der Fettzellen bei Rheuma diskutieren Experten auf dem 36. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie vom 24. bis zum 27. September in Berlin. Erst seit einigen Jahren wissen Forscher, dass Fettgewebe nicht nur als Energiespeicher dient. Stattdessen ist es aktiv an der Steuerung verschiedenster Stoffwechselvorgänge beteiligt. In vielen Organen - Haut, Darm und Gelenke eingeschlossen - dient Fett auf als strukturgebend. Zu den am häufigsten vorkommenden Zellen im Fettgewebe gehören die Adipozyten. Sie bilden eine Vielzahl von biologisch aktiven Stoffen, wie zum Beispiel die Hormone Adiponektin, Resistin, Leptin und Visfatin.
"Schon jetzt gelten die Adipozytokine als einer der treibenden Faktoren bei der rheumatoiden Arthritis und anderen entzündlichen Gelenkerkrankungen", so Müller-Ladner. Neueste Erkenntnisse und sich daraus ableitende Behandlungsansätze diskutieren Experten im Rahmen des 36. Kongresses der DGRH in Berlin.
Etwa 1,5 Millionen Deutsche leiden an einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung. Menschen jeden Alters sind von dieser oft schweren, schmerzhaften und vielgestaltigen Krankheit betroffen: Unter dem Begriff Rheuma fassen Experten mehr als 400 verschiedene entzündliche Erkrankungen des Bewegungsapparates zusammen. Durchschnittlich dauert es 13 Monate bis Betroffene mit einer rheumatoiden Arthritis zu einem Rheuma-Spezialisten gelangen und dort Hilfe finden. |
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Geschrieben von Redaktion
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Thursday, 14. August 2008 |
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Der regelmäßige Verzehr bestimmter Fischsorten schützt vor Hirnläsionen und -Schlaganfall. Darauf weisen Forscher der Universität von Kuopio in Finnland in der aktuellen Ausgabe von „Neurology“ hin (2008;71: 439-446).
An ihrer Studie nahmen 3.660 Probanden mit einem Mindestalter von 65 Jahren teil. Sie unterzogen sich MRT-Aufnahmen des Gehirns, um Infarktregionen und kleine Läsionen als potenzielle Ursachen von kognitiven Einschränkungen oder Demenz darzustellen. Fünf Jahre später wiederholten die Forscher die Untersuchungen bei 2.313 Studienteilnehmern und händigten ihnen Fragebögen zur Ernährung aus.
Die Analyse der Aufnahmen und der Fragebögen ergab, dass Studienteilnehmer, die mindestens drei mal pro Woche Fisch aßen, im Vergleich zu den übrigen Probanden ein etwa 25 Prozent geringeres Risiko hatten, stumme Hirnläsionen zu entwickeln. Zumindest gelte dieser Zusammenhang für gekochten oder gebackenen Thunfisch und andere Fischsorten mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Hierzu zählen Lachs, Makrelen, Hering, Sardinen und Sardellen. Probanden, die einmal wöchentlich eine dieser Fischsorten konsumierten, wiesen ein 13 Prozent geringeres Risiko auf. Insgesamt konnten die Forscher auch feststellen, dass der regelmäßige Verzehr von Omega-3-Fettsäure-haltigen Fischsorten dazu führt, dass sich die weiße Substanz des Gehirns weniger verändert.
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Geschrieben von Redaktion
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Tuesday, 5. August 2008 |
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Laborstudie zeigt: Ascorbinsäure in hohen Dosen tötet Krebszellen ab
Vitamin C kann das Wachstum von Krebszellen um bis zu 50 Prozent bremsen. Das haben US-Forscher in Tests mit Zellen im Labor und bei Versuchen mit Mäusen gezeigt. Diese Wirkung entfaltet das Vitamin allerdings nur, wenn es in hohen Dosen direkt in die Blutbahn gespritzt wird, erklären die Wissenschaftler um Qi Chen von National Institute of Health (NIH) in Bethesda. Wirksam gegen Krebszellen wird das chemisch als Ascorbinsäure bezeichnete Vitamin über die Bildung von aggressivem Wasserstoffperoxid, das Krebszellen abtöten kann. Gesunde Zellen werden dabei nicht geschädigt. Anhänger von Vitaminpräparaten propagieren häufig die Wirkung von Vitaminen als sogenannte Antioxidantien, die aggressive Freie Radikale abfangen und somit verhindern, dass diese Körperzellen schädigen. In sehr hohen Dosen kann Ascorbinsäure jedoch genau die gegenteilige Wirkung zeigen und die Bildung der aggressiven Sauerstoffverbindung Wasserstoffperoxid auslösen. Das fanden die Forscher heraus, als sie Krebszellen und gesunde Zellen im Labor hohen Konzentrationen von Ascorbinsäure aussetzten. Die Substanz löste die Bildung von Wasserstoffperoxid aus, das bei den gesunden Zellen keine akuten Schäden auslöste, einen großen Teil der Krebszellen hingegen abtötete.
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